Heizung und Warmwasser im Niedrigenergiehaus

 

Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten Ihr Haus zu beheizen. Alle Komponenten sind besonders effizient aufeinander abgestimmt. Ziel ist es den CO2-Ausstoß und die Energiekosten dauerhaft zu senken.

 

A)  Gas-Brennwertkessel mit höchstem Heizkomfort und maximaler Trinkwasserhygiene - ein 500 Liter Solar-Schichtenspeicher mit hygienischer Frischwassertechnik ist durch ihren Aufbau wasserhygienisch auf dem neusten Stand der Technik. Dabei ist die eigentliche Wärme nicht im Trinkwasser selbst, sondern im davon getrennten Speicherwasser gespeichert. Durch das Frischwassersystem ist die Vermehrung gefährlicher Legionella-Bakterien nicht möglich.

Das System ist offen für den Anschluß zusätzlicher Wärmequellen wie Solarkollektoren, Kaminöfen mit Wassertasche usw.

Das Intelligente Speicher-Management von Gas-Brennwertkessel und Wärmespeicher maximiert nicht nur die Energieeffizienz, sondern gleichzeitig auch den Heiz- und Warmwasserkomfort. Damit können auch geringste Wärmebedarfe für hochwärmegedämmte Neubauten ab 500 Watt abgedeckt werden. Gleichzeitig führt es zu einer optimierten Brennerlaufzeit und damit zu einem geringeren Schadstoffausstoß und höheren Energieeffizienz. Wärmeübertragung mittels Heizkörper mit elektr. Thermostaten für alle Räume bzw. Fußbodenheizung nach Bauherrenwunsch. Ergänzung mit mind. 3 Solarkollektoren. Energieüberschüsse aus der Trinkwasserbereitung stehen dem Solarheizen sofort effektiv zur Verfügung. Dies wirkt sich besonders in den Übergangszeiten Frühling und Herbst aus. 

 

B)  Pellet-Brennwertkessel als raumsparendes Kompaktsystem mit 600 Liter Schichtenspeicher und Frischwassermodul, kombiniert mit 4 hocheffizienten Solar-Flachkollektoren. Ein weiterer Kollektor kann nach Wunsch zur solaren Beheizung ergänzt werden. 180 kg Pellet-Tank zur Handbefüllung mit Saugsystem der direkt platzsparend am Kessel platziert wird. Alternativ kann das System auch mit einem Gewebetank in Größe der erforderlichen Jahresmenge kombiniert werden. Befüllung über Zuleitungen mittels Tankfahrzeug. Die Beheizung erfolgt mit diesem System 100 % CO2-neutral. Für Passiv- und Niedrigstenergiehäuser können wir alternativ speziell optimierte Pelletkessel zur Handbefüllung mit 150 kg Pellet-Tank anbieten. Für diese Anlage gibt es zusätzlich 3.500 € Innovationsförderung Pellet-Brennwertkessel im Neubau.

 

C)  Luft-Wasser-Wärmepumpe  der Hocheffizienzklasse mit Kältemittel R 32 und integriertem 500 Liter Schichtenspeicher wie unter A) beschrieben. Jahresarbeitszahl liegt zwischen 3,82 - 3,90 mit 3 Solarkollektoren bei 4,18 - 4,26, mit 4 Kollektoren bei 4,30-4,38. Heizen und sanftes Kühlen ist im System integriert. Heizungseinstellungen über App online möglich. Das Gerät ist sparsam und leise durch leistungsmodulierenden Betrieb. Eine elektronische Steuerung sorgt für einen flüsterleisen Betrieb des Außengerätes. Die Warmwasserbereitung erfolgt mit oben beschriebenem Frischwassersystem und zeichnet sich durch höchste hygienische Qualität aus. Besonders platzsparend, mit höchstem Warmwasserkomfort und offen für zusätzliche Wärmequellen. Der Solar-Schichtenspeicher ist offen für alle Energiearten.  Das Gerät ist bereits für die  Solaranbindung optimiert.  Energieüberschüsse aus der Trinkwasserbereitung stehen dem Solarheizen sofort effektiv zur Verfügung.  Solarenergie und Wärmepumpe ergänzen sich somit in idealer Weise. Zusätzlich kann ein wasserführender Holzkaminofen angeschlossen werden, was aber durch die erfahrungsgemäß niedrigen Verbrauchskosten nicht unbedingt nötig ist. Wärmeübertragung mittels Fußbodenheizung mit elektronischen Thermostaten für alle Räume. Diese Wärmepumpe ist in der kleinsten Variante als kompaktes System auch optimal für Passivhäuser und Niedrigstenergiehäuser geeignet. 

  

D)  Erdwärmeheizung  – Hocheffiziente Erdwärmepumpe mit Jahresarbeitszahl ca. 5,00-5,05 mit Sondenbohrung, Anzahl der Sonden + Tiefe nach Wärmebedarf und vorhandener Wärmeleitfähigkeit des anstehenden Baugrundes. Wir prüfen vorab ob die Nutzung der Geothermie auf Ihrem Grundstück möglich ist. Wärmeübertragung mittels Fußbodenheizung mit elektronischen Thermostaten für alle Räume. Für die Wärmepumpe gibt es auf Material und Arbeitszeit volle 5 Jahre Garantie. Für diese Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde gibt es zusätzlich 4.500 € Innovationsförderung Wärmepumpe im Neubau.

  

E) Photovoltaik-Ergänzung KfW-55 und KfW-40 plus – nach Wunsch und möglicher Dachausrichtung - Die Wärmepumpen können wenn gewünscht, alternativ zum Wärmepumpenstrom auch mit einer PV-Anlage incl. Batteriespeicher betrieben werden. Die Wärmepumpen sind Smart Grid fähig. Es sollte dafür dann aber eine Anlage mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von mind. 6600 KWh für Haushalts- und Wärmepumpenstrom installiert werden. Das macht die Photovoltaikanlage effizienter und steigert den Eigenverbrauch.  Eine Erweiterung zum Effizienzhaus Plus nach Fraunhofer IBP verbessert die Wirtschaftlichkeit. Photovoltaik-Module erzeugen in Verbindung mit Wärmepumpen mehr Wärme pro qm als Solarthermieanlagen. Pro qm belegte PV-Fläche werden je nach Dachneigung und Ausrichtung ca. 190 KWh PV-Strom im Mittel pro Jahr über 25 Jahre erzeugt. Das ergibt unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen eine Wärmemenge mit Kombi Erdwärmeheizung = 950 KWh pro qm mit Luft-/Wasserwärmepumpe ca. 760 KWh pro qm. Für Oktober reduziert sich der Ertrag auf ca. 40 % und für März auf 76 % im Mittel, was aber noch ausreichend genug ist und für den Rest der Heizperiode auf ca. 20-25 % im Mittel. Die Tagesschwankungen lassen sich durch eine Ergänzung mit einem Batteriespeicher und dem Pufferspeicher der Wärmepumpe gut ausgleichen. Die gleich ausgerichtete Solarthermieanlage für Warmwasser und Beheizung würde im Jahresmittel ca. eine Wärmemenge von 230 KWh/qm bereit stellen. Für Luft-/Wasserwärmepumpen empfehlen wir allerdings trotz PV die Solarthermie für die Warmwasserbereitung. Für die Warmwasserbereitung ist die Effizienz der Solarthermie besser und hat den positiven Effekt, das das Außengerät der Wärmepumpe im Sommer so gut wie nie läuft. Der große Vorteil der Photovoltaik ist, das die Energieüberschüsse im Sommer nicht einfach so verpuffen, sondern vielfältig genutzt werden können. Ergänzende Infomationen finden sie auch hier - klicken

 

F)  weitere KfW-55 und KfW-40 Klimaschutzsysteme                                                       

      Vorrangig empfehlen können wir aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die 2. Alternative mit Scheitholzkessel und Multifunktionsspeicher. Auch wenn Sie generell kein Gas oder Öl einsetzen möchten und auch kein Freund von Wärmepumpen sind, dann sind diese Heizsysteme eine sinnvolle Alternative, die wir Ihnen gern anbieten.

-    Sonnenhaussystem - Saisonale Wärmespeicherung mit 60 bis 80 % Solardeckung je nach Speichergröße und Kollektorzahl mittels Solarthermie für Warmwasser und Beheizung, Solarkollektorfläche und Schichtenspeicher mit Frischwassersystem in Größe nach Energieberechnung, Restwärme mit Holz-Kamin-/Kachelofen, Beheizung  und Warmwasserbereitung erfolgt hier 100 % CO2-neutral

 -  Scheitholzkessel A+ mit Zuluftanschluß und automatischer Regelung in Kombination Solarthermieanlage mit Heizungsunterstützung incl. 1500 Liter Multifunktions-Schichtenspeicher mit Frischwassersystem, 6-8 Röhrenkollektormodule, Beheizung über Stückholz-Heizkessel – 100 % CO2-neutral, Lüftungsanlage mit ca. 90 % WRG,  Restwärmebedarf für  KfW-Effizienzhaus 55   –  Stückholzbedarf Buche ca. 8,8 kg/qm Wohnfläche (160 qm Wohnfläche), Brennstoffkosten  Scheitholz ca. 0,2 EUR/kg, - (ca. 40-54 % Solardeckung je nach Kollektorzahl und Dachausrichtung) - Alternativ können Sie diese Solaranlage auch in Kombi 9 Röhrenkollektormodule (18 qm) und einem wasserführenden Holz-Kaminofen (Pellet oder Stückholz)  (70 % Wasserleistung und max. 30 % Raumheizung)  im Wohnzimmer oder mit einem kleinen extra dafür ausgelegten Pelletkessel im separatem Aufstellraum betreiben. (siehe unter B - Alternativ). Ein Passivhaus verbraucht mit der Alternativheizung 1 RM Stückholz, ein KfW 40 Haus ca. 2 RM und ein KfW 55 Haus ca. 3-4 RM (Solardeckung Passivhaus ca. 72 %, KfW 40 ca. 64 %)

Kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen mit ca. 90 % Wärmerückgewinnung können mit allen

Anlagen kombiniert werden. 

 

Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf, wir informieren Sie gern umfassend und stellen Ihnen 

die unterschiedlichen Heizsysteme in den ausgeführten Häusern vor.

Bauen Sie ökologisch mit energiesparenden Heizsystemen und nutzen Sie Solar, Holz und Erdwärme. Energieeffizient, nachhaltig sowohl die Umwelt als auch das Budget schonend, sollte das Heizsystem sein. Wir stellen Ihnen gern die Haustechnik für Ihr Neubauvorhaben in Bruchmühlen, Rödinghausen, Bünde,  Bielefeld, Salzbergen, Steinhagen, Wallenhorst, Lotte, Bramsche, Hilter a.T.W. , Bad Iburg, Hollage, Rulle, Lechtingen, Rheine, Ibbenbüren, Vörden, Lohne, Diepholz, Vechta, Merzen, Ueffeln, Hesepe, Gartenstadt, Buer, Gesmold, Wellingholzhausen, Osnabrück, Buer. Pente, Engter, Hunteburg, Venne, Schwagstorf, Achmer, Malgarten, Kalkriese, Icker, Hasbergen, Georgsmarienhütte, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Versmold, Dissen a.T.W, Glandorf, Hagen a.T.W., Holzhausen, Melle, Ostercappeln, Bersenbrück, Fürstenau, Ankum, Quakenbrück, Bad Essen, Ueffeln, Belm, Vehrte, Bohmte, Lübbecke, Borgholzhausen + Neuenkirchen vor.